Wir über uns
Die Eine-Welt-Schule stellt sich vor
Hier zuerst unsere Grundgedanken:
- Unsere Schule ist ein Haus des Lebens, in der sich Menschen aus vielen Kulturen und Nationen, junge und alte, starke und schwache, Menschen in ihrer ganzen Vielfalt und Einmaligkeit treffen und sich wohl fühlen sollen.
- Der Satz: " Erst den Menschen stärken, dann die Sache klären" (Hartmut von Hentig) ist die Maxime unseres Handelns.Unsere Schule ist sicherlich ein Haus des Lernens und des Lehrens, aber keine, die ausschließlich Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt. Genauso wichtig sind uns das soziale Lernen, die Stärkung der Persönlichkeit, die Vermittlung von Normen und Werten.
- Im Zentrum unserer Bemühungen stehen die Schüler. Genauso wichtig sind uns aber Eltern und Großeltern, Kollegen und Mitarbeiter aus benachbarten Institutionen.Nur durch die Bündelung aller Kräfte kann pädagogische Arbeit sinnvoll ermöglicht werden.
- Die Akzeptanz der Vielfältigkeit der Menschen, die uns begegnen, fordert von uns Achtung und Ehrfurcht vor jeder Form des Andersseins und beim Lernen und Lehren die Anerkennung der individuellen Wege und Entwicklungen jedes Einzelnen. Unser Ziel ist die Integration aller Schüler so weit wie möglich und so weit es im Sinne der positiven Entwicklung des Kindes tragbar ist.
- Die Mannigfaltigkeit der Kulturen, die uns begegnen, benutzen wir als Lernfeld, um in besonderer Weise bei den Schülern Achtung und Toleranz vor dem Anderssein zu stärken und jedweder Form der Fremdenfeindlichkeit vorzubeugen.
- Wir möchten das demokratische Bewusstsein der Kinder festigen. Wir versuchen mit den Kindern auf Augenhöhe zu kommunizieren, ihnen Verantwortung zu übergeben im täglichen Geschehen, sie zu lehren, Konflikte friedlich anzugehen, eigene Interessen darzulegen, aber auch Kritik zu akzeptieren.
Ein Blick in unsere regelmäßigen Schulversammlungen:
Wir wollen miteinander versuchen eine Schule des Lebens für euch und für uns alle zu sein.´
Demokratie leben:
Demokratie leben heißt mitbestimmen und mitreden dürfen. Kinder besprechen regelmäßig in Reflexionskreisen ihre Sorgen und Wünsche, im Schülerparlament werden Klassenwünsche vorgetragen und bearbeitet, die Schulsprecher kommen in die Lehrerkonferenzen, um die Ergebnisse des Schülerparlamentes weiterzugeben.
Füreinander da sein heißt aber nicht nur mitbestimmen sondern auch Aufgaben anzunehmen. Im Schulalltag werden Klassendienste übernommen, Eindecken der Mittagstische, Teilnahme am Buddy Projekt, aber auch nach außen finden Aktivitäten statt. In zwei Kindertagesstätten gehen die Schüler regelmäßig um den Kleinsten vorzulesen. In zwei Altersheimen werden betagten Menschen allwöchentlich vorgelesen. Und 4mal im Jahr erfolgen kleine Konzerte für die Bewohner der Altersheime durch die Kinder. Geplant ist ein Erzählcafe mit einer Altenbegegnungsstätte.
Konzert im Altersheim


Und so kann ein Schulalltag in der Eine-Welt-Schule für dich aussehen:
Unser Ganztag ist geöffnet von 7.00 Uhr bis 17.30 Uhr. Kinder können auf Wunsch der Eltern aber stets zu flexiblen Zeiten abgeholt werden.![]()
Zeit | Pädagogischer Schwerpunkt | Wer Wo |
7.00 Uhr bis 8.00 Uhr | Frühbetreuung, freies Spiel | PM (pädagogische Mitarbeiter des Ganztags) Schulgebäude |
7.30 Uhr bis 8.00 Uhr | Frühaufsicht, freies Spiel | Lehrkraft, Schulhof |
7.50 Uhr bis 8.00 Uhr | Gleitender Unterrichtsbeginn, Zeit für Gespräche mit Kindern und Eltern | Lehrkraft, Klassenraum |
8.00 Uhr bis 9.35 Uhr | Erste Unterrichtseinheit | Lehrkraft, Klassenraum oder Fachraum |
9.35 Uhr bis 9.45 Uhr | Frühstückspause | Lehrkraft, Klassenraum |
9.45 Uhr bis 10.00 Uhr | 1. Pause, freies Spiel | Aufsicht durch zwei Lehrkräfte, Pausenhof, Spielplatz |
10.00 Uhr bis 11.35 Uhr | Zweite Unterrichtseinheit | Lehrkraft, Klassenraum oder Fachraum |
11.35 Uhr bis 11.50 Uhr | 2.Pause, freies Spiel | Aufsicht durch zwei Lehrkräfte, Pausenhof, Spielplatz |
11.50 Uhr bis 13.20 Uhr | Dritte Unterrichtseinheit, je nach Stundenplan | Lehrkraft, Klassenraum, Fachräume |
Ab 11.50 Uhr bis 16.00 Uhr | Ganztägige Betreuung, Mittagessen, Hausaufgabenzeit, Förderstunden, AGs, freies Spiel | Je 2 PM pro Gruppe, Gruppenräume, Klassenräume, Fachräume |
16.00 Uhr bis 17.30 Uhr | Spätbetreuung, freies Spiel | PM, Gruppenraum |
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Täglich bieten wir für Kinder, die noch Probleme in der deutschen Sprache haben, weil sie aus anderen Ländern zu uns kommen, Deutsch als Zweitsprache an. Die Kinder lernen in kleinen Gruppen mindestens zwei Stunden pro Tag. In den Fächern wie Sport, Musik und Kunst verbleiben sie in ihrem Klassenverband und lernen so, in dem sie in der deutschen Sprache "baden". Auch das Lernen und Spielen am Nachmittag ist dabei eine große Hilfe.
Mathematik:
4 Stunden Matheförderunterricht
2 Stunden Mathematik für Hochbegabte






Die Klasse 4a hat im Rahmen des Mathematikunterrichts erforscht wieviel eigentlich eine Million ist.Gemeinsam wurde geschnitten, geklebt, gesägt und geschraubt bis die Zehntausenderstange, die Huntertausenderplatte und ein großer Millionenwürfel in der Aula der Eine-Welt-Schule seinen Platz gefunden hat.
Eine Million und alle Kinder kamen und bestaunten diesen riesigen Würfel!
Deutsch:
2 Stunden Rechtschreibförderung
2 Stunden Leseförderung
Kinder lesen für Kinder: Besuch im Kindergarten, Schüler lesen den Kindergartenkinder vor
Kinder lesen für Senioren:Besuch in zwei Altersheimen,Schüler lesen betagten Menschen vor (wöchentlich, 2 Gruppen)
Regelmäßig besuchen die Schüler die Städtische Bücherei, die nur wenige Meter entfernt liegt
Naturwissenschaften:
4 Stunden Experimental AG
Fremdsprachen:
1 Stunde Englischförderung für Schülerinnen und Schüler mit Problemen in diesem Fachbereich
2 Stunden Französisch AG für SchülerInnen mit besonderen sprachlichen Begabungen

Englisch- und Französisch AG
Sport:
3 Stunden Schwimmen, Wassergewöhnung für die ersten Klassen
2 Stunden Sport Förder für die 1. und 2.Klassen
2mal 2 Stunden Fußball
2 Stunden Ball Spiele AG

Mädchenfußball AG:
Ich spiele gerne Fußball. Am meisten Spaß macht es wenn die Kinder lieb sind und sich nicht streiten. Wir wählen immer zuerst Mannschaften und fangen dann an zu spielen.
Jungenfußball AG:
Die AG macht mir Spaß, weil man Sport machen kann und sich viel bewegt. Wir fangen sofort an zu spielen. Zwei Personen wählen die Mannschaften. Es gibt gute und schlechte Spieler.
Musisch-kreativer Bereich



Holzwerkstatt
Seit November 2009 findet einmal in der Woche ein Werkangebot für Kinder statt. Hier haben sie die Möglichkeit Spielzeug und „Gebrauchsgegenstände“ aus Holz und Holzwerkstoffen zu planen und herzustellen. Nach den Wünschen und Vorstellungen der Kinder entstehen Kreisel, Ritterburgen, kleine Häuser mit Beleuchtung, Nistkästen, Boote, Autos mit Antrieb, u.ä. Bei der Umsetzung ihrer Ideen, dem Umgang mit Werkzeugen (z.B. Hammer, Feile, Raspel, Säge) und einfachen elektrischen Geräten (z.B. Dekupiersäge, Akkuschrauber) werden die Kinder von Herrn Braun-Niermann unterstützt.
2 Stunden Gitarrenunterricht
2mal 1 Stunde Tanz AG
1 Stunde Musical und Theater AG
Chor
2 Stunden Kreativ AG
Arbeiten mit Holz, 2 Stunden
Klavierunterricht nach Absprache

Flöten AG:
Uns macht die AG Spaß und die Lehrerin ist nett. Sie verlangt, dass wir immer üben. Wenn man das nicht machen möchte, soll man sich nicht anmelden. Die Kinder brauchen mindestens zwei Wochen um ein Lied zu lernen, wenn sie immer üben und …. bis sie wirklich Flöte spielen können.
Und nicht zu vergessen:
Handarbeiten AG
In der Handarbeits-AG stricken, häkeln und nähen wir. Wir haben schon Hasen und Küken gemacht. Am meisten Spaß macht mir das Stricken.
Koch- und Back-AG
PC-Führerschein
Inhalt des Kurses:
- Hardware eines Computers (Begriffe, Aufgaben, Einzelteile)
- Softwarestruktur (Bios, Betriebssystem, Anwendungsprogramme)
- PC-Bedienung (Starten, Programmaufruf, Fenster, Ordner)
- Textverarbeitung (Word: Schriften, Formatieren, Bilder einfügen)
- Malprogramm (Paint: Objekte, Texte, Zeichnen)
- Internet (Adressen, Suchen, Bedienen, Gefahren, Webseite erstellen)
Hier ein Beispiel aus dem Internetmodul:
Danni allein auf Reisen
Ich hatte mich schon tagelang auf diesen Tag gefreut, endlich konnte es losgehen: auf nach Griechenland.
Meine Mutter hat meinen Koffer gepackt. "Kommt, wir müssen los" rief Papa und da ging es ab zum Hannover-Flughafen. Als wir angekommen waren, haben wir das Gepäck abgegeben und sind durch die Kontrolle in die Wartehalle gegangen.
Mit meinen Eltern durfte ich warten, bis das Flugzeug gelandet war. Danach hat mich die Stewardess abgeholt und ich musste mich ganz schnell von meinen Eltern verabschieden, das war sehr schwer für uns.
Im Flugzeug durfte ich mir das Cockpit ansehen und der Pilot hat mir alles erklärt, das war ganz toll.
Danach wurde ich auf meinen Platz gebracht, da fühlte ich mich schon richtig groß. Die Zeit verging ganz schnell. Nach dem Essen habe ich noch etwas gelesenund ferngesehen. Nach der Landung bin ich als erster mit der Stewardess aus dem Flugzeug gegangen. Meine Tante hat mich am Flughafen abgeholt.
Endlich war ich in Griechenland!
von Iordanis Tsakontsis


