“Jerusalem (…) Schütze mich, begleite mich…” So können einige Textzeilen des südafrikanischen Jerusalma-Songs übersetzt werden, der weltweit eine Tanz-Callenge gegen die Corona-Depression auslöste. Nun ist der Tanz auch in der Eine-Welt-Schule angekommen. Und was könnte besser zu uns passen? Jerusalem ist eine heilige Stadt für alle drei großen Weltreligionen. Wir alle an unserer Schule – egal ob Moslems, Christen, Jesiden oder Menschen ohne Bekenntnis –  wünschen uns Schutz und Begleitung in dieser schwierigen Pandemie-Zeit.

Anfang Dezember übten wir die Tanzschritte zuerst mit dem Kollegium auf dem Schulhof, dann immer wieder mit einigen Klassen oder einzelnen Schüler*innen. Auch wenn am letzten Schultag vor Weihnachten 2020 nur noch 40 Kinder in der Schule waren. Es war ein tolles Gemeinschaftserlebnis. Gegen Angst, Sorge und Traurigkeit tanzen wir gemeinsam fröhlich an! Und genau wie Corona ist auch der Jerusalema-Tanz eine Ausdauerübung. Wer den Tanz zwei Mal getanzt hat, dem ist ganz sicher nicht mehr kalt!

Wenn wir uns hoffentlich im Januar alle wiedersehen, wollen wir genauso starten, wie wir aufgehört haben!